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Zwillinge bekommen: Wahrscheinlichkeit hängt von unterschiedlichen Faktoren ab

Es gibt viele Faktoren, die eine Schwangerschaft und ihren Verlauf beeinflussen können. Ebenso verhält es sich mit dem Fakt, ob Sie Zwillinge bekommen: die Wahrscheinlichkeit lässt sich zum einen beeinflussen, zum anderen können hier aber auch genetische Prädispositionen einen Rolle spielen. Eine Möglichkeit, diese Wahrscheinlichkeit zu errechnen, gibt es jedoch nicht.

Das beeinflusst die Wahrscheinlichkeit

Die genetische Prädisposition, Zwillinge zu bekommen, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsgeburt in jedem Falle. Hierbei wird diese Tendenz vor allem von der mütterlichen Blutlinie vererbt, und sie bezieht sich auch nur auf die Geburten von mehreiigen Zwillingen. Wenn diese also gehäuft in der Familie vorkommen, kann dies auch bei Ihnen der Fall sein.

Ein heutzutage viel entscheidender Faktor ist der Eingriff in den Hormonhaushalt durch eine Fruchtbarkeitsbehandlung. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsgeburt. Mehrere Eizellen werden so befruchtet und können dann auch gleichzeitig reifen. Sie haben hier etwa die Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent auf Zwillinge.

Diese Angabe der Wahrscheinlichkeit bezieht sich auch auf die Behandlung durch in vitro Fertilisation, also das befruchten der Eizelle außerhalb des Körpers. Es ist zwar in Deutschland vorgeschrieben, maximal drei Eizellen einzupflanzen - gerade weil die Chance auf eine Schwangerschaft eh gering ist - dieses Verfahren führt aber in den letzten Jahren dazu, dass Mehrlinge immer häufiger werden, da schließlich doch mehrere Eizellen heran reifen.

Auch das Alter spielt eine Rolle: Jüngere Frauen haben eine geringere Wahscheinlichkeit auf Zwillinge, weil ihr Körper einen konstanten Hormonhaushalt hat. Mit steigendem Alter werden vermehrt Hormone ausgeschüttet, und mehrere Eizellen können sich lösen und auch befruchtet werden, so dass ein Zwillingspaar entsteht.

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Den Prozess beeinflussen

Es kann also tatsächlich etwas dafür getan werden, Zwillinge zu bekommen und die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen - und gleichermaßen kann diesem Phänomen auch in gewisser Weise entgegen gesteuert werden. So werden zum Beispiel häufig nur noch eine Eizelle eingesetzt, wenn es um die künstliche Befruchtung geht. Letztlich bleibt es aber auch ein spezifischer Zufall.

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